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Das Jahr 2016 der FZM Cosmos Udler

Zwischen einem ganz schön hohem Hoch und einem tiefen Tief!!

An der Jahreshauptversammlung Anfang 2016 schwor man sich darauf ein, dass 2016 besser laufen sollte als 2015. 2015 wurden von uns viele Spiele kurzfristig abgesagt und die Bilanz war bei nur 16 Spielen miserabel, denn von diesen wurden acht verloren, nur sechs gewonnen und zwei gingen unentschieden aus.

Wie jedes Jahr starteten wir am Vatertag auf dem Sportfest in Ellscheid. Mit einem Unentschieden (2:2) gegen Strohn und einem Sieg (2:1) gegen Demerath konnte dort der erste Turniersieg 2016 verbucht werden. Als weiteres freudiges Ereignis dürfen wir nennen, dass sich neben dem Platz der Fanclub „Uhla Ultras“ gegründet hat. Dieser war von dort an bei jedem Spiel mit von der Partie und unterstützte uns mit Gesang, Trommel, blöden Kommentaren und der original Traditionsfahne des SV Udler.

Pfingstmontag ging es nach Laufeld, dort wartete Oberöfflingen als Gegner auf uns. Es konnte ein verdienter 5:0 Sieg eingefahren werden. Die Abwehr um BoB und der Kasten von Heiko standen zu keinem  Zeitpunkt wirklich unter Druck und die Null blieb stehen. Die Stimmung bei den ca. 20 mitgereisten Fans war grandios!

Ende Mai ging es dann zu den Nachbarn aus Gillenfeld, dort stand der alljährliche Laubach-Cup an. Diesen konnte die FZM dann auch zum dritten Mal in Folge gewinnen. In der Gruppenphase konnte man sich gegen Immerath (1:0), Mückeln (3:1), Hontheim (0:0) und Brockscheid (1:1) durchsetzen. Im Halbfinale bezwang man dann die heimische Elf aus Gillenfeld mit 1:0. Im Finale wartete Ellscheid auf uns, dort ging man schnell mit 2:0 in Führung, diese wurde durch Ellscheid aber schnell wieder legalisiert und nur ein Traumtor vom Dienstältesten Volli konnte den Sieg herbeiführen. Die Mannschaft und Fans feierten diesen Sieg gebührend und der Schlachtruf „Uhla Mann jode Mann Shalalalala“ war geboren.

Anfang Juni fuhren wir zum weitesten Auswärtsspiel, es ging nach Gipperath. Mit Hontheim wartete einer unserer schwierigsten Gegner auf uns. Auf einem schwierigen Platz kam es zu einem hitzigen und foulreichen Spiel was nur durch Einzelaktionen von Manni Thull und Sebastian U-Boot Theisen entschieden werden konnte. Neben dem 2:0 Sieg konnte ein neues Traumduo im Sturm gefunden werden. Mit Peter Theisen und Peter Zens konnten einige gute und durchaus gefährliche Akzente nach vorne gesetzt werden.

Auf dem Sportfest in Brockscheid spielten wir gegen die FZM aus Ellscheid. Nach einer bisher makellosen Saison (Zehn Spiele am Stück ungeschlagen) wollten wir auch dieses gewinnen. 5:0 konnte Ellscheid geschlagen werden und im Anschluss wurde nicht nur der Sieg sondern auch gleich zweimal ein Tor-Debüt gefeiert. Kai Schneider und Peter Zens konnten jeweils ihr erstes Tor für die FZM feiern. Die FZM war durch nichts auszuhalten, ein Sieg nach dem Anderen wurde eingefahren und selbst das Vergessen der Schlagzeugstöcke für die Trommel wurde gekonnt mit der Verwendung von Kochlöffeln gelöst.

Als nächstes stand das Turnier in Immerath an. Die ersten beiden Spiele gegen St. Aldegund und Hasborn gingen, nachdem man beide male mit 1:0 im Rückstand lag, 1:1 unentschieden aus. Außergewöhnlich war, dass beide Tore zum jeweiligen Ausgleich durch wunderbare Einwurfvorlagen aller Aron Gunnarsson (Island) von Sebastian Theisen vorbereitet wurden. Die beiden darauffolgenden Spiele gegen Lutzerath und Plein wurden 2:0 gewonnen. Nach der Gruppenphase, die man mit dem ersten Platz abschloss, trat die FZM wegen einem Polterabend im Ort vom weiteren Turnierverlauf zurück.

In Strohn stand nun wieder ein wichtiges Turnier für die FZM an. Wie auch in Gillenfeld sollte dieses zum dritten Mal in Folge gewonnen werden. In der Gruppenphase setzten wir uns mit 1:0 gegen Mückeln durch und im Spiel gegen Immerath gab's ein mageres 0:0.
Als Gruppenzweiter ging's dann im Halbfinale gegen Wallscheid. Dort stand es nach regulärerer Spielzeit 0:0. In einem spannenden Elfmeterschießen konnte Stefan Theisen den entscheidenden Elfer halten und somit standen wir im Finale. Dort kämpften wir nun, wie auch bereits in Gillenfeld, gegen Ellscheid um den Sieg des Turniers. Durch einen missglückten Abwehrversuch konnte Ellscheid in Führung gehen und das Spiel am Ende mit 2:0 gewinnen. Das Finale war verloren und eine Siegesserie von bis dahin 18 Spielen war gerissen und sollte weitreichendere Folgen haben als und bis dahin klar war.

Am Sportfest in Hasborn hieß es nun Wiedergutmachung, doch dies gelang uns bei weitem nicht. Selbst das FZM-Debüt von Stefan Ziegler brachte nicht den gewünschten Schwung ins Spiel. So mussten wir eine schmerzhafte Niederlage (1:2) gegen Immerath über uns ergehen lassen. Die, wenn nicht ein hervorragend aufgelegter Heiko Schäfer im Tor gestanden hätte, locker 1:8 hätte ausgehen müssen. Die FZM war nach dem Spiel mit allen Kräften am Ende und musste zusätzlich noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Fabian Diewald und Stefan Theisen hinnehmen.

Der letzte Spieltermin stand am 13.8 an und es ging zum Turnier nach Niederscheidweiler. Dort musste durch absagen von anderen Mannschaften der Spielplan umgestellt werden, so dass zwischen den Spielen große Pausen waren. Dies hatte auch zur Folge, so wurde erzählt, dass der Turnierverlauf alles andere als gut verlief. Denn nach einem 0:0 gegen Gipperath, einem doch klaren 8:2 gegen Strotzbüsch und einem 3:1 gegen Scheidweiler sah alles ganz gut aus. Doch nach einer größeren TRINKpause, bei den dort herrschenden Temperaturen besonders notwendig, verlor man gegen Hasborn (1:3) und gegen Immerath (2:4). Am Ende sprang ein vierter Platz heraus.

 

Die Bilanz lässt sich, trotz der schlechten Spiele am Ende, ganz gut anschauen.
Bei 25 Spielen konnten 15 (60%) gewonnen werden, sechs (24%) wurden unentschieden gespielt und 4 (16%) verloren.
Eine gute Mannschaftsleistung und der gute Zusammenhalt und Umgang zwischen Jung und Alt hat zu dieser positiven Leistung im Jahr 2016 beigetragen!!!

Daniel Diewald gewinnt die Torschützenkanone 2016 der FZM. Mit 16 Toren ist er bester Schütze und gewinnt die Kanone seit 2004 bereits zum 11 Mal.
Bester Vorlagengeber 2016 ist Sebastian Zens, er bereitete acht Treffer vor.
Die meisten Spiele 2016 absolvierten Julian Steffes und Florian Diewald. Mit jeweils 25 Spielen waren Sie bei allen FZM Spielen im Jahr 2016 dabei.

Besonders gratulieren wir:

- Klaus Stolz der 2016 die Marke von 300 Spielen für die FZM überschritten hat.
- Sebastian Zens der 2016 die Marke von 200 Spielen überschritten hat.
- Sebastian Theisen und Stefan Zens die die Marke von 100 Spielen überschritten haben.

 

Die Spieler der FZM bedanken sich bei allen die die FZM das ganze Jahr über unterstützen.
Besonderer Dank geht natürlich an die Fans und die Uhla Ultras die uns das ganze Jahr lautstark am Platz unterstützt haben.

Vielen Dank

 

 

FZM-Tour am 29.10.2016

An einem schönen Spätherbsttag ging es, nachdem auf der Kirchtreppe das obligatorische Gruppenfoto gemacht wurde (Danke Steff Klein), als erstes nach Riol zum Fussballgolf. Dort konnte jeder, ja wirklich jeder, sein Können am Ball zeigen. Nach einer kurzen Einweisung und der Gruppeneinteilung ging es dann auch schon los. Es galt Rohre, Holzbalken, Reifen oder Wasserlöcher zu überwinden. Nach der Saison dachte natürlich jeder, dass würde ein Selbstläufer werden und wir würden die Rekorde auf allen Bahnen brechen, doch es kam anders als gedacht. Bereits am ersten Loch, wo man wie beim Minigolf einfach nur hätte geradeaus spielen müssen, landete der Ball in einem See der gar nicht mehr zum Golfplatz gehörte. Die Fläche wo das hohe Graß stand, was die Bahnbegrenzung darstellen sollte, wurde ständig mit benutzt. Ein Begrenzungszaun der eine Straße absichert, war für Spieler der FZM kein Problem, ohne mit der Wimper zu zucken wurde dieser Überwunden. Oder das Wasserloch, was wirklich nicht gerade groß war und eigentlich mit einem Schüsschen überwunden werden konnte, wurde häufig von Bällen der FZM-Spieler besucht. Als alle Löcher gespielt waren, kam die große Ernüchterung, trotz einer ausgiebigen Einweisung durch die Bahnleitung gab es unterschiedliche Auffassungen, wann wie gespielt oder zurückgespielt werden darf oder muss. Aus diesem Grunde ist das Endergebnis leider nicht vergleichbar. Die Ergebnisse der Spieler lag zwischen 74-122 „Schlägen“ für 18 Löcher. Somit konnte kein Tagessieger ermittelt werden.

Im Anschluss wurde sich, da der Bus nicht vor Ort bleiben konnte, kurzerhand auf dem Golfplatz/Gehweg umgezogen und mit Wurst und Weck gestärkt. Denn abends ging es auf das Oktoberfest in Riol und da darf natürlich die Lederhose und das karierte Hemd nicht fehlen.

Im Zelt wurde natürlich zusammen gefeiert und die ein oder andere Mass Bier getrunken. Die Stimmung war ausgelassen und konnte auch nicht durch die „unbeschreibliche" Band gestört werden.

Es war ein rundum gelungener Tag der jedem von Jung bis schon länger Jung gefallen und Spaß gemacht hat.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Organisatoren!!!