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Dorfentwicklung

Udler, früher auch „Odeler“ und „Oudler“, gehörte seit 1357 zum Kurtrierischen Amt Daun. Nach der Übernahme des Rheinlandes durch Preußen, zu dem Udert damals zählte, kam der Ort 1815/1816 zu dem neu gebildeten Kreis Daun und gehörte zur Bürgermeisterei Gillenfeld. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Ort 188 Einwohner, die in 33 Häusern lebten.

Die Ortsgemeinde Udler hat sich in den letzen Jahrzehnten von einer stark landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer Wohngemeinde entwickelt.

Seit 1991 verfügt die Ortsgemeinde über ein Dorferneuerungskonzept.
Der alte Ortskern entwickelte sich entlang der Hauptstraße. Bereits seit 1950 entstanden erste Bauten an der „Bergstraße“ / „Schalkenmehrener Straße“. In den 70er/80er Jahren erfolgte eine weitere Bebauung der „Bergstraße“ und „An der Sang“, in den 90er Jahren „Auf dem Flur“. Seit dem Jahre 2000 hat sich die Bauentwicklung im Neubaugebiet „Sangenweg“ fortgesetzt.

Tourismus

Durch den Umbau der stillgelegten Bahnstrecke zum Maare-Mosel-Radweg spielt der Tourismus eine imme wichtigere Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Ortsgemeinde.

Neben dem genannten Maare-Mosel-Radweg stehen dem Besucher gut ausgeschilderte Wanderwege zur Verfügung, über welche man die umliegenden Maare und Naturschutzgebiete mit ihrer vielseitigen und farbenprächtigen Pflanzen- und Vogelwelt erkunden kann. Durch den Vulkanbikemarathon (www.vulkanbike.de) hat die Umgebung in den letzten Jahren für den Radsport und speziell für Mountainbiker immer mehr an Bedeutung gewonnen. Doch nicht nur Wanderer oder Radfahrer kommen in der Region um Udler auf ihre Kosten sondern auch Jogger und Nordic Walker finden auf der 200 km ausgeschilderten Wegstrecke (www.nordic-walking-vulkaneifel.de) ein breit gefächertes Angebot an Lauf und Walkingstrecken. Den Urlaubern stehen Ferienhäuser und Ferienwohnungen in ruhiger und erholsamer Lage zur Verfügung.